Information und Kommunikation

Zur Sicherstellung einer effektiven Hilfeleistung - auch aus Gefahren im Wasser - ist die Realisierung einer lückenlosen Rettungskette mit lückenlosen und störungsfreien Kommunikationswegen Grundvoraussetzung. Die Sicherstellung dieser Kommunikationswege ist vordringliche Aufgabe des Referats Information und Kommunikation (IuK).

Zu diesem Zweck verfügt die DLRG Memmingen/Unterallgäu über Funkgeräte verschiedenster Typen (siehe: <Einsatzmittel>). Zudem ist jedes Fahrzeug mit einem Mobiltelefon ausgestattet.

Sven Tederahn

1. Vorsitzender

Allgemeine Auskünfte
IuK (Information und
Kommunikation)

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Im Funkbetrieb arbeitet die DLRG Memmingen/Unterallgäu im sogenannten BOS-Bereich (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) und im DLRG-Betriebsfunk. Hierbei ermöglicht der BOS-Funk die Kommunikation zwischen verschiedenen Hilfsdiensten und den Rettungsleitstellen, während der DLRG-Betriebsfunk ausschließlich internen Zwecken dient. Der DLRG-Betriebsfunk wird daher überwiegend im Wachdienst oder bei Großschadensereignissen, die zusätzlich eine verbandsinterne Kommunikation erfordern, eingesetzt.

Der BOS-Funk unterscheidet noch Analog- und Digitalfunk. Der Analogfunk zusätzlich noch in Funkgeräte im 4m-Band-Bereich und in solche im 2m-Band-Bereich. Der 2m-Band-Bereich hat eine sehr begrenzte Reichweite und wird daher auch Einsatzstellenfunk genannt.

Seit 2016 funken wir ganz überwiegend im Digitalfunk. Der Analogfunk wird noch für Einsätze in Gebieten ohne Digitalfunkversorgung (Baden-Württemberg) und als Rückfallebene vorgehalten.

Die DLRG Memmingen/Unterallgäu bildet ihre Einsatzkräfte und Wachgänger zu DLRG-Sprechfunkern und BOS-Sprechfunkern aus. Durch diese Ausbildung, die zu über 70 % eine praktische Ausbildung darstellt, ist die Grundlage für einen reibungslosen und disziplinierten Funkverkehr geschaffen.