E-Mail an Jürgen Bonnemann:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Wichtig: Gross- und Kleinschreibung beachten!
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden

06.05.2018 Sonntag Einsatzübungen

Signalfrau Monika Wiedergrün mit ihren beiden Einsatztauchern Robert Vogel und Dominik Schäfer kurz vor dem Abtauchen

Gut vorbereitet gehen unsere Wasserretter in die neue Badesaison. Ein ganzes Wochenende stand im Zeichen von verschiedenen Übungen rund um mögliche Wasserrettungseinsätze. Bei insgesamt rund 250 „Einsatzstunden“ verbrachten unsere Einsatztaucher über 30 Stunden unter Wasser.

Samstag, kurz vor 9 Uhr, klingeln bei unseren Einsatzkräften die Handys. Per AlarmApp werden sie zu einem Übungseinsatz in Buxheim alarmiert. Angenommenes Szenario ist ein mit mehreren Personen gekentertes Boot auf dem großen Buxheimer Weiher. Bei dieser Übung mit dabei ist auch die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes. Am Einsatzort koordiniert Anton Wiedergrün als Einsatzleiter Wasserrettung die nach und nach eintreffenden Gruppen. Während sich die Einsatztaucher für Ihren Einsatz bereit machen, werden zwei Rettungsboote zu Wasser gelassen. Eine Fußstreife wird beauftragt, den Gewässerrand abzusuchen und ggf. Zeugen des Vorfalles ausfindig zu machen.

Schon bald nach dem Eintreffen macht sich das erste Rettungsboot mit drei Tauchern auf die Suche der verunfallten Personen. Kurze Zeit später beginnt das zweite Boot ebenfalls mit einem Tauchtrupp mit der Suche. Am Vortag vom Leiter Einsatz der DLRG Memmingen/Unterallgäu, Tobias Weimer, versenkte „Patientenkarten“ simulieren die untergegangenen Personen. Es dauerte auch nicht lange und die erste „Person“ konnte gefunden werden. Weitere „Patienten“ wurden nach und nach unter Wasser oder am Ufer gefunden. Insgesamt galt es sieben „Fälle“ abzuarbeiten.

In der Abschlussbesprechung lobte Tobias Weimer seine Einsatzkräfte und auch die gute Zusammenarbeit mit der Wasserwacht. Weitere gemeinsame Übungen sollen unbedingt stattfinden, da auch regelmäßig im Einsatzfall zusammengearbeitet wird. Insgesamt 14 DLRGler und sieben Kräfte der Wasserwacht sind an der Übung beteiligt.

Nach einem stärkenden Mittagessen ging es dann für die DLRGler an einen weiteren Unterallgäuer See mit „Arbeiten unter Wasser“ weiter. Die insgesamt vier Tauchtrupps mussten sich ähnlich einem Zirkeltraining abwechselnd mit Nageln und Sägen unter Wasser, dem Heben schwerer Lasten und dem Zusammenbau einer Rohrleitung beschäftigen. Stolz auf den reibungslosen Ablauf an den einzelnen Stationen schlossen die ziemlich ausgepumpten Einsatztaucher und ihre Signalmänner den ersten Übungstag.

Am Sonntag ging es dann an einen für unsere Einsatzkräfte noch unbekannten See im benachbarten Baden-Württemberg. Hier wurden in mehreren Tauchgängen die verschiedenen Suchmethoden geprobt. Je nach Gewässereigenschaft (Sicht/Bewuchs) müssen im Einsatzfall unterschiedliche Methoden zur Anwendung kommen.

Von: Jürgen Bonnemann

                                                                                   << zurück zur Startseite