Diese Website benutzt Cookies.

Diese Webseite nutzt Tracking-Technologie, um die Zahl der Besucher zu ermitteln und um unser Angebot stetig verbessern zu können.

Statistik

Marketing


Kontakt
Chat-Icon

Chatten

Hier treffen sich DLRG-Mitglieder und Interessierte aus ganz Deutschland.

Kontakt-Icon

Kontakt

Schreib uns eine E-Mail mit Fragen, Kommentaren oder Feedback.

ALLE, Einsatz

KatS-Übung

Veröffentlicht: Samstag, 30.11.2019
Autor: Jürgen Bonnemann
Unser Trupp in Babenhausen: Tobias Weimer, Oliver König, Daniela Weimer, Robin Rehm, Tobias Eßmann, Matthias Hasel (v.l.n.r)
Warten auf den Einsatzbefehl (Robin Rehm, Matthias Hasel v.l.n.r)

Starkregen und Hochwässer sind immer wieder in aller Munde. Dies hat sich nun auch in einer Katastrophenschutzübung des Landkreises Unterallgäu niedergeschlagen. 160 Einsatzkräfte, darunter auch ein Trupp der DLRG Memmingen/Unterallgäu, probten den Einsatzfall.

Angenommen wurde ein Starkregenereignis im Unterallgäu. Bei Babenhausen drohte ein Deich zu brechen. Evakuierungen waren nicht ausgeschlossen. So das Übungsszenario, als sich unsere Einsatzkräfte auf den Weg in den Bereitstellungsraum bei Babenhausen machten. Dort angekommen hieß es erst einmal warten, bevor die ersten Einsatzbefehle der Einsatzleitung an unsere Retter erteilt wurden. Die Aufgabe unserer Wasserretter war die Einsatzkräfte des THWs bei der Deichsicherung abzusichern. Während dieser Arbeiten wurde bekannt, dass an anderer Stelle zwei Helfer vermisst würden. Unverzüglich wurde eine entsprechende Suche eingeleitet.

Während die Einsatzkräfte vor Ort mit dem Hochwasser und der Vermisstensuche beschäftigt waren, war auch beim Landratsamt in Mindelheim ein Fachberater der DLRG im Dienst. In einem Katastrophenfall übernimmt die Führungsgruppe im Landratsamt die Gesamtkoordination. In diese werden regelmäßig auch Fachberater berufen, um das spezifische Wissen und Können der einzelnen Hilfsorganisationen einzubringen. Die DLRG hält z.B. für solche Hochwasserlagen bayernweit 14 Wasserrettungszüge vor, die auf Anforderung überall eingesetzt werden können.

Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Hilfsdiensten erfolgte mittels des relativ neuen Digitalfunkes. Hierbei kann, auch mittels ausgeklügelter Funkpläne, eine reibungslose Nachrichtenübermittlung erfolgen. „Die Kommunikation ist im Katastrophenfall immens wichtig“, sagt Hubert Stolp vom Sachgebiet Sicherheit und Ordnung am Landratsamt, das die Übung organisiert hat. „Die Übung hat gezeigt: Unsere Rettungsdienste arbeiten gut zusammen und die Kommunikation funktioniert. Es gibt aber noch Verbesserungsmöglichkeiten.“ Bei Nachbesprechungen werden in den nächsten Tagen Probleme diskutiert und Lösungen erarbeitet. Es sei bewusst ein Hochwasserszenario wie 2002 geübt worden, um Schwierigkeiten, die es damals gab, zu beheben, so Stolp.